Pressestimmen

"Since the war, Germany's leading journal of ideas has been Merkur, which can claim a record of continuous distinction arguably without equal in Europe."
Perry Anderson in New Left Review, Mai/Juni 2009

"What has changed since reunification? In a wonderful special issue entitled 'A new Germany?', Merkur traces what has become of Berlin and Germany in the fifteen years since the 'Berlin Republic' was 'but a mere wish'."
Eurozine Review, 19. September 2006

"Ich schreibe über ein juristisches Problem oder eine neue Entscheidung, die von allgemeinem Interesse sind, aber lieber einen Essay für den Merkur".
Bernhard Schlink im Rheinischen Merkur, Nr. 22, 2006.

"Keine Zeitschrift fungiert in Deutschland auch nur annähernd so als Prüfstein und Korrektiv der Tagespresse wie der Merkur".
Thomas Steinfeld in der Süddeutschen Zeitung,16. November 2005

"Natürlich sind die intellektuelle Superiorität und die stilistische Eleganz des Merkur einzigartig".
Michael Braun im Saarländischen Rundfunk, 8. Februar 2005

"Deutschland hat zwei und nur zwei in sich notwendige Kulturzeitschriften: für die Atlantiker und für den begriffsscharfen Intellektuellen gibt es den sozusagen kantianischen Merkur."
Lorenz Jäger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 8. Januar 2005

"Ein Hauch von Kulturkampf durchwehte zuletzt jeweils Anfang September die Feuilletons, wenn die Berliner Monatszeitschrift Merkur ihr Themen-Doppelheft auf den Markt brachte ... Mit seinem jüngsten Heft setzt der Merkur sein schonungsloses Projekt der Selbstaufklärung fort."
Harry Nutt über "Ressentiment!" (Merkur, Nr. 665/666) in der Frankfurter Rundschau, 10. September 2004

"Bohrer und Scheel haben eine alte Regel der Dialektik beherzigt: 'Wenn du dein Denken stärken willst, mache deinen Gegner stark.' Herausgekommen ist ein aufregendes, hin und wieder auch ärgerliches, immer aber anregendes Buch. Zur Heiligsprechung des Kapitalismus reicht es nicht. Wohl aber zum Schärfen der Klingen auf beiden Seiten."
Gert Keil über "Kapitalismus oder Barbarei?" (Merkur, Nr. 653/654) in der Badischen Zeitung, 16. Oktober 2003

"Selten geworden sind die Blattmacher, die sich der Mühe unterziehen, die Zeit, in der sie leben, in Worte zu fassen. Der Merkur versucht das seit Jahrzehnten Monat für Monat, erst von München, jetzt von Berlin aus. Sein Einfluß auf die deutschsprachige Geisteswelt kann kaum hoch genug eingeschätzt werden."
Robert Misik im Falter, Wien, Nr. 39, 2003

"Kein Periodikum hätte kompakter gegen das Unbehagen an der modernen, westlichen Gegenwart argumentieren können. Es sind Spots gegen die Bequemlichkeiten des Denkens. Ein gelungener Versuch, den Blick aus einer anderen Ecke zu werfen – und insofern so etwas wie intellektuelle Avantgarde."
Jan Feddersen in der tageszeitung, 13. September 2003

"Wie gut, daß es den Merkur gibt, jene 'Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken', deren Herausgeber, Karl Heinz Bohrer und Kurt Scheel, uns schon so lange und so zuverlässig mit Anregungen versorgen. Der Merkur ist einfach unverzichtbar, seine Verdienste um die bundesrepublikanische Debattenkultur sind legendär, und wäre das Bild nicht abgedroschen, dürfte man sich ganz unumwunden freuen: Ihn hat uns der Himmel geschickt."
Christian Schlüter in der Frankfurter Rundschau, 10. September 2003

"Merkur, die in akademischen und intellektuellen Kreisen renommierteste deutschsprachige Kulturzeitschrift".
Jochen Köhler im Hessischen Rundfunk, 9. Januar 2003

"A good deal of the writing is clear, unpretentious, and even elegant".
Alfred Brendel im Guardian, 14. Dezember 2002

"Deutschlands führende Kulturzeitschrift".
Rolf Spinnler in der Stuttgarter Zeitung, 4. November 2002

"feinste aller deutschen Intellektuellen-Zeitschriften".
Andreas Isenschmidt in der Neuen Zürcher Zeitung, 20. Oktober 2002

"Das intellektuelle Sommerloch ist zu Ende. Wie in jedem September läutet der Merkur mit seiner XXL-Ausgabe die neue Debattensaison ein. Und wie immer legt der Götterbote ein Thema auf den Tisch, das zunächst durch seine vermeintlich unspektakuläre Arglosigkeit verwundert und in der Vielfalt der überraschenden Beiträge erst seine aktuelle Brisanz zu erkennen gibt."
Roman Luckscheiter in der Frankfurter Rundschau, 13. September 2002

"Zentrum der liberalen Intelligenz".
Lorenz Jäger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 4. April 2001

"Dem weißen Monatsheft Merkur, abonniert seit Studentenzeiten, verdanke ich fast alles, was mir wichtig ist."
Christoph Stölzl in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 6. Februar 2001

"das Zentralorgan für den kritischen Geist".
Der Spiegel, 20. November 2000

"der Merkur, immer noch das Zentralorgan deutscher Intellektualität".
Christoph Winder im Standard, Wien, 4. November 2000

"Die Monatszeitschrift Merkur ist eine Publikation, deren Einfluß man in deutschen Intellektuellenkreisen gar nicht hoch genug ansetzen kann – wer auf der Suche nach informativen und informierten Gegenwartsanalysen ist, die auch noch gut geschrieben sind, der findet sie hier."
tageszeitung, 3. November 2000

"Die 'Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken' versammelte Standpunkte aus allen Lagern und Disziplinen, als dazu noch Mut gehörte. Karl Heinz Bohrer und Kurt Scheel, die Herausgeber, taten dies nicht aus konsensdemokratischer Beflissenheit; sie tun es aus einer ironisch-skeptischen Haltung heraus ... Der Merkur präsentiert sich dadurch weniger deutsch, weniger moralisch, weniger ideologisch, kurzum: klarsichtiger als andere."
Bernd Ulrich im Tagesspiegel, 24. Oktober 1997

"Wenn irgend etwas mit Fug als geistige Essenz der Bundesrepublik genannt werden kann, dann ist es der Merkur... Die Berechtigung, das Wort zu ergreifen, ergab sich nicht aus irgendeinem Programm, einer Vision, gar einem Auftrag; sie hatte sich in jedem Beitrag durch die Evidenz der Gedanken und des Stils zu erweisen."
Erhard Schütz in der Stuttgarter Zeitung, 15. März 1997

"Seit 50 Jahren ist der Merkur die führende deutsche Kulturzeitschrift".
Eckart Baier im Börsenblatt, 12. September 1997

"Die nach wie vor beste deutsche Kulturzeitschrift".
Michael Braun in der Basler Zeitung, 17. Oktober 1995

"Der Merkur ist zwei Jahre älter als die Bundesrepublik. Obwohl die Kulturzeitschrift nie richtig einzuordnen war, gilt sie bis heute als führendes Intellektuellen-Blatt – und besonders seit ihrem Eintreten für die Wiedervereinigung auch als ein wenig staatstragend. Es gibt aber auch Artikel, aus denen die pure Lust an der Subversion spricht."
Peter Michalzik in der Süddeutschen Zeitung, 8. Juni 1994

"Keine andere deutschsprachige Kulturzeitschrift hat einen vergleichbaren Einfluß ... Dankbar blättern die Redakteure, Lektoren, Dramaturgen und andere Entscheidungsbefugte des Kulturbetriebs allmonatlich im Merkur, den sie als den Transmissionsriemen zwischen der Universität und der Intelligenz ansehen."
Jochen Köhler im Hessischen Rundfunk, 4. November 1993

"die bedeutendste westdeutsche Zeitschrift".
Thomas Assheuer in der Frankfurter Rundschau, 27. April 1991

"Germany's prestigious intellectual review Merkur".
Anson Rabinbach in Dissent, New York, Herbst 1991

"Merkur, Central Europe's best literary monthly".
J. P. Stern im Times Literary Supplement, 26. Januar 1990

"Ihre intellektuelle Qualität ist über jeden Zweifel erhaben. Versponnenes, Schwachbrüstiges, ideologisch Borniertes oder Provinzielles wird man in dieser Deutschen Zeitschrift für europäisches Denken nicht finden ... Anspruchsvoll, geistreich, weltoffen, überparteilich-liberal – der Merkur zieht derartige Charakterisierungen fast zwangsläufig auf sich."
Erich Mayser in der Stuttgarter Zeitung, 13. Oktober 1990

"Nach Ansicht der Fachleute ist der Merkur die universale Intelligenz und bringt sogar die schlichten Gemüter auf Trab."
Ammianus Marcellinus in Römische Geschichte, 391

"Am meisten verehren die Deutschen den Merkur, dem sie an bestimmten Tagen sogar Menschenopfer darbringen."
Cornelius Tacitus in Germania, 98

"Der Merkur hat in Deutschland das allerhöchste Ansehen."
Gaius Julius Caesar in Der Gallische Krieg, 15. März 51 vor Christus


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